Wasserbeständige Siebdruckfarbe

Wasserbeständige Siebdruckfarbe

Bei wasserfester Siebdruckfarbe handelt es sich um eine Siebdruckfarbe, die so formuliert ist, dass sie die Haftung des Films und die grafische Integrität auch dann aufrechterhält, wenn sie Feuchtigkeit, Sprühwasser, Waschzyklen oder Feuchtigkeit im Freien ausgesetzt ist. Die Tinte bildet eine ausgehärtete Beschichtungsschicht, die das Eindringen von Wasser in die Pigment-{2}Harzstruktur verringert.

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Produkteinführung

So funktioniert wasserbeständige Siebdruckfarbe

 

Beim Siebdruck dringt die Tinte durch Maschenöffnungen und lagert sich auf der Substratoberfläche ab.

Nach dem Drucken:

Wasser oder Lösungsmittel verdunsten

Harzpartikel verschmelzen

Durch Vernetzungsreaktionen entsteht ein kontinuierlicher Film

Die ausgehärtete Beschichtung reduziert die Eindringwege von Wasser

Die ausgehärtete Farbschicht widersteht:

Oberflächenschwellung

Pigmentmigration

Filmerweichung

Delaminierung

Die Wasserbeständigkeit hängt ab von:

Harzchemie

Vernetzungsdichte

Filmdicke

Aushärtetemperatur

Oberflächenenergie des Substrats

Bei unvollständiger Aushärtung können hydrophile Bereiche innerhalb des Beschichtungsfilms zurückbleiben, die Feuchtigkeit absorbieren und die Haftung schwächen können.

 

Parameter Einzelheiten
Aushärtungswellenlänge 365-395 nm (UV-LED-kompatibel)
Aushärtezeit 2–5 Sekunden (60–100 mJ/cm²)
Waschbeständigkeit Größer oder gleich 50 Zyklen (ISO 105-C10, 60 Grad)
Substrate Etiketten aus Baumwolle, Polyester, Nylon und Mischgewebe
Viskosität 150–300 cP (einstellbar für Flexodruckmaschinen)
Farbbereich CMYK + benutzerdefinierte Pantone-Sonderfarben
Haltbarkeit 12 Monate (versiegelt, 15–25 Grad)

 

Industrielle Anwendungen

Wasserbeständige Siebdruckfarbe wird auf Textilsubstraten verwendet, die während des Gebrauchs wiederholtem Waschen, Schweißeinwirkung, Außenfeuchtigkeit und mechanischer Biegung ausgesetzt sind.

Typische Anwendungen sind:

Outdoor-Sportbekleidung

Sicherheitskleidung

Reflektierende Arbeitskleidung

Industrieuniformen

Trainingsbekleidung aus Polyester

Werbetextilien aus Baumwollmischung

Water Resistant Screen Ink

 

FAQ:

 

Warum reißt die Siebdruckfarbe nach mehrmaligem Waschen auf textilen Kleidungsstücken?

 

Risse in der Tinte treten normalerweise auf, wenn der ausgehärtete Beschichtungsfilm der Verformung des Stoffes während der Wasch- und Dehnzyklen nicht folgen kann.

Zu den häufigsten Ursachen gehören:

Zu dicke Farbschicht
Harzsysteme mit geringer Flexibilität
Unzureichende Aushärtetemperatur
Hohe Aushärtungsschrumpfung

Polyurethan-modifizierte Tinten werden häufig für Polyester-Sportbekleidung verwendet, da sich der Harzfilm bei wiederholter Bewegung mit der Textilstruktur verbiegen kann.

 

Warum wird beim textilen Siebdruck eine weiße Unterlage verwendet?

 

Eine weiße Unterschicht verhindert, dass sich die Stofffarbe auf die obere Grafikschicht auswirkt.

Dies kommt häufig vor bei:

Schwarze Polyesterkleidung
Dunkler Baumwollstoff
Reflektierende Sicherheitskleidung

Titandioxidpigmente in der Unterschicht streuen sichtbares Licht und reduzieren das Durchscheinen von Farben durch die Textiloberfläche.

 

 

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